Unsere Hochschulabsolventen werden immer infantiler – das Ergebnis einer Ifo-Befragung

Fazit: Abiturwahn und Nonstop-Schule sind Irrwege,
die Lösung lautet „Königsweg“ – Berufseinstieg vor dem Studium.

 

Infantilismus zeigt sich laut Wikipedia insbesondere

im Fehlen einer altersentsprechenden Selbstreflexion und (…)
in einer sozialen und/oder emotionalen Unreife.

Nehmen Sie nun noch folgende Komponenten hinzu:

  • Schwierigkeiten beim Lösen von Problemen
  • mangelhaftes Abstraktionsvermögen
  • Defizite bei der Selbständigkeit
  • unzureichende Allgemeinbildung.

Dann haben Sie eine ziemlich genaue Beschreibung der Persönlichkeit und der Kompetenz eines durchschnittlichen jungen Deutschen, der nach dem Bachelor- oder Master-Abschluss anfängt, in einem Betrieb zu arbeiten. Einzelheiten zu den Ergebnissen einer entsprechenden Befragung des Münchener Ifo-Instituts finden Sie in einem Artikel, der heute im SPIEGEL erschienen ist: Personalchefs sind unzufrieden mit Uni-Absolventen.

Wohlgemerkt, die Unzufriedenheit der Personalchefs bezieht sich auf die Berufseinsteiger, die in den vergangenen zehn Jahren „direkt von der Uni“ in die Betriebe gekommen sind. Es geht also nicht um Absolventen der „alten“ Studiengänge mit Abschluss „Diplom-Ingenieur“, „Diplom-Physiker“ etc.. Die traurige Pointe ist, dass die ganze Bologna-Reform mit ihren „neuen“ Bachelor- und Master-Abschlüssen unter anderem deshalb durchgezogen wurde, weil man hierdurch eine bessere „berufliche Eignung der jungen Akademiker“ erzielen wollte. Vereinfacht gesagt: Bologna ist gescheitert.

Und noch etwas: Wer „direkt von der Uni“ in einen Betrieb geht, der ist nicht den Königsweg gegangen. Er ist achtzehn, zwanzig und mehr Jahre lang nonstop beschult worden – von der Grundschule bis zum Master-Abschluss. Und das ist offensichtlich der ideale Nährboden für Infantilismus.

Was ich mir wünsche, ist eine Befragung von Personalchefs zu ihrer Einschätzung der Königsweg-Hochschulabsolventen, also der jungen Leute, die vor dem Studium eine betriebliche Berufsausbildung abgeschlossen und sich somit schon als Teenager handfeste Erfahrungen aus der Berufspraxis erarbeitet haben.

Und was heißt Erfahrung? Aldous Huxley sagt es uns:

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.
Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Jobangebot: Autor sucht Teilzeitkräfte

Haben Sie Interesse an Politik, Öffentlichkeitsarbeit und speziell am Thema Bildung? Können Sie sich ganz konkret eine Mitarbeit in meinem Projektteam „Zu viel Schule, zu dumm fürs Leben“ vorstellen – im Bereich Recherche, Networking oder Akquisition von Vorträgen, Diskussionsrunden, Workshops? Dann sollten wir uns sehr bald einmal kennenlernen. Senden Sie Ihre Kurzbewerbung bitte per Mail an jobs@bmscheurer.de.

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Eine Antwort der Bundesbildungsministerin auf meinen offenen Brief vom 6.11.2016 …

… liegt bisher nicht vor. Erstaunlich, was eine Bundesbehörde mit vier Staatssekretären, sechs Leitungsstäben, acht Abteilungen und fünfzehn Unterabteilungen innerhalb von zwei Arbeitswochen zu leisten imstande ist.

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Antwort des Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks auf meinen offenen Brief vom 6. November 2016

Lieber Herr Scheurer,

vielen Dank für Ihr Bekenntnis zur Gleichwertigkeit der Bildung und zu der Erfordernis, der dualen beruflichen Bildung wieder bessere Chancen einzuräumen und sie in der Zukunft mehr in den Fokus zu rücken.

Besonders schön ist, daß auch Sie als Lehrer und Hochschuldozent dies so sehen. Man hat nämlich manchmal das Empfinden, gegen akademische Windmühlen ankämpfen zu müssen. Aber wie Sie sicher wissen, ist Handwerk lösungsorientiert und hat einen langen Atem. So wollen wir im kommenden Jahr den Durchbruch schaffen und in mehreren Bundesländern erste Pilotschulen einrichten, die das Berufsabitur anbieten .

Bitte schicken Sie mir ein Exemplar Ihres Buches “ Zu viel Schule “ ( mit Rechnung ) an meine Berliner ZDH-Adresse. Zwischen Weihnachten und Neujahr werde ich mir gerne die Zeit zur Lektüre nehmen.

Für heute noch einen schönen Sonntag,

Hans Peter Wollseifer
info@wo-bauservice.de
www . wo-bauservice . de
www.hanspeterwollseifer. de
Bauen  .  Sanieren  .  Gestalten

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Offener Brief an die Bundesbildungsministerin und den Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks

Bad Neuenahr, 6. November 2016

Liebe Frau Professor Wanka,
lieber Herr Wollseifer!

Vor ein paar Tagen haben Sie, Herr Wollseifer, laut Bericht des Kölner Stadtanzeigers beim „Politischen Forum“ der Kölner Handwerkskammer beklagt, das gesamte Bildungssystem sei zu sehr auf ein späteres Studium fokussiert. Ein Satz, den ich als Lehrer und Hochschuldozent sowie als Vater von vier Kindern voll unterstreichen kann.

Demgegenüber haben Sie, Frau Wanka, eine Lanze für die „zunehmende Akademisierung“ gebrochen. Aber, mit Verlaub, wir haben überhaupt keine zunehmende Akademisierung in Deutschland. Was wir erleben, ist eine Zunahme von Pseudo-Abitur und pseudo-akademischen Abschlüssen. Wenn heute 60% eines Jahrgangs ein Studium beginnen, davon jedoch gemäß Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung 75% nicht studierfähig sind, dann bleiben unter dem Strich nur 15% „echte“ Abiturienten. Ein geringerer Bevölkerungsanteil als vor fünfzig Jahren! Aus unserem Bildungssystem ist längst ein Einbildungs-System geworden. Unsere Abiturienten können keinen Nagel in die Wand schlagen, und simples Prozentrechnen und Rechtschreibung schaffen sie auch nicht. Sie haben Probleme mit der Welt und mit sich selbst.

Somit finde ich es fatal, wenn „Abitur für alle“, das lächerliche Motto der Neunzigerjahre, im Jahr 2016 noch den Segen der Bundesbildungsministerin erhält. Es betrübt mich umso mehr, als ich Sie, liebe Frau Wanka, noch vor kurzem als vorbildliche Bildungspolitikerin geschildert habe – in meinem kürzlich erschienenen Buch „Zu viel Schule, zu dumm fürs Leben“. Ich zitiere darin u. a. aus einem FOCUS-Interview (1.7.2013), wo Sie sich für mehr Persönlichkeitsentwicklung an unseren Schulen einsetzen.

Genau da sollten wir den Hebel ansetzen. Eine meiner Kernforderungen ist:

Zulassung zu einem Studium nur mit Hochschulreife
und (!) abgeschlossener betrieblicher Berufsausbildung.

Durch die Umsetzung dieser Forderung – im Grunde: das von Ihnen angestrebte „Berufsabitur“ als Pflicht – würde sich schlagartig die Lage ändern. Schüler und Eltern würden begreifen: Für ein gelingendes Leben ist das Lernen und Arbeiten in der Berufspraxis dringlicher und wichtiger als ein wissenschaftliches Studium. Die Folge: weniger Studienabbrecher, weniger Leerlauf, Burnout, Depression.

Ich weiß, die Mehrheit will so etwas im Augenblick nicht hören. Aber meine Thesen finden mehr und mehr Zuspruch. Und ich werde weiter dafür kämpfen, dass das Steuer herumgerissen wird, bevor sich – wie bei der „Flüchtlingskrise“ – diverse Populisten auf das brandgefährliche Thema Bildung stürzen.

Falls Sie Interesse an „Zu viel Schule“ haben, lasse ich Ihnen gern ein Exemplar zukommen. Es wird mir eine Ehre sein.

 

Herzliche Grüße aus dem Ahrtal

Bernhard M. Scheurer

Köhlerhofweg 32, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
E-Mail: bms@bmscheurer.de

P. S.: Einen ersten Eindruck von „Zu viel Schule“ erhält man im Internet auf www.zuvielschule.de und auf www.youtube.com/channel/UCH1HgPlysxLG7BIyHDOzDOw

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Mehr Demokratie wagen – Steinmeier gegen Lammert!

Volker Kauder, der Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, wird in einem SPIEGEL-Interview gefragt, warum die Union denn so mutlos sei;  statt bei der Bundespräsidentenwahl ein schwarz-grünes Signal zu setzen, suche man doch wieder einen „Konsenskandidaten“. Kauders Antwort:

Wir sind sehr mutig … dabei, eine gute Nachfolgerin oder Nachfolger für Joachim Gauck zu finden, die beziehungsweise der eine breite Zustimmung aller Demokraten erhält … diesmal geht es vielleicht mehr denn je darum, unserem Land und unserer Demokratie einen Dienst zu erweisen …

Das ist – mit Verlaub, Herr Kauder – nicht nur gendergerechtes Blabla, es sind äußerst verräterische Worte. Im Klartext bedeutet das: Wir, nämlich die seit elf Jahren in Berlin regierende CDUCSUSPDFDP sowie die grün-linken Blockparteien

  • sind sehr mutig (!)
  • sind „aufrechte Demokraten“ (O-Ton Kauder), und
  • „wir müssen uns gegen die Feinde der Demokratie wehren“ (diese Kauder-Sentenz ist der Titel des entsprechenden SPIEGEL-Artikels); deshalb
  • werden wir „unserer Demokratie einen Dienst erweisen“, indem wir den Gauck-Nachfolger hinter verschlossenen Türen ganz unter uns auskungeln statt ihn auf demokratische Weise wählen zu lassen;
  • alle anderen – nämlich die, die unsere Berliner Methoden nicht gut finden und womöglich öffentlich dagegen protestieren – sind feige Feinde der Demokratie.

Das SPIEGEL-Interview ist also äußerst aufschlussreich, jeder aufrechte Demokrat sollte es aufmerksam durcharbeiten. Allerdings hätte es eine bessere Überschrift verdient gehabt, beispielsweise:

Die Arroganz der Macht und das Zerbröseln unserer Demokratie.

Der lähmende Zustand einer Großen Koalition, den wir heute erleben, dauert – mit einer Unterbrechung von vier Jahren – inzwischen mehr als doppelt so lang wie die erste Große Koalition der Bundesrepublik (1966 bis 1969). Auch damals wuchs der Unmut in der Bevölkerung, und es kam zu Krawallen auf den Straßen.

Willy Brandt und Walter Scheel haben Ende der Sechzigerjahre aus diesen Erfahrungen gelernt. Sie gründeten die erste sozialliberale Koalition, der GroKo-Spuk war vorbei. Das Motto der neuen Brandt-Scheel-Regierung lautete:

Wir wollen mehr Demokratie wagen.

Wer bitte beschleunigt den Lernprozess von Volker Kauder & Co. und erklärt diesen Leuten, was das Wort „Demokratie“ bedeutet? Das achte GroKo-Jahr hat schon begonnen; weitere acht Jahre Mauscheln und Selbstbedienung im Supermarkt Berlin werden die „Feinde der Demokratie“ vermutlich nicht hinnehmen.

Was wir in Deutschland wieder brauchen, ist harte Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition, echter Wettstreit der Ideen und Personen statt Einheitsbrei und „Konsenskandidaten“. Wie wär’s mit: Steinmeier gegen Lammert bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten?

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Nahe Feinde

Du schreibst ein Buch. Es ist dein drittes. Während du an dem Manuskript arbeitest, wirst du immer wieder auf dein Projekt angesprochen. Was macht dein Buch? Wann wird es erscheinen?

Das Buch erscheint. Und dieselben Leute, die vorher Interesse und Anteilnahme demonstriert haben, stellen plötzlich ganz andere Fragen. Wieviel tausend Stück sind denn schon verkauft? Auf welcher Bestsellerliste finde ich dein Buch? Und, was noch schlimmer ist: dröhnendes Schweigen.

Du hast dreieinhalb Jahre an dem Buch gearbeitet, und sie haben keine dreieinhalb Minuten Zeit übrig, um sich mit deinem Text auseinanderzusetzen. Aber sie haben eine Meinung. Sie fällen ein Urteil.

Ein neues Buch ist für die Autorin oder den Autor wie ein Baby. Man stelle sich vor, eine Frau bekommt ihr drittes Kind. Das kleine Mädchen lernt gerade zu krabbeln, und die „Freundinnen“ der Mutter – die meisten sind kinderlos – erwähnen mit keinem Wort die wachen Augen der Kleinen. Oder die lustigen Laute, die sie von sich gibt. Sie haben das Kind – so wie seine beiden älteren Geschwister – überhaupt noch nicht gesehen. Aber sie stellen Fragen. Kann es schon laufen? An welchem Gymnasium wird es Abitur machen?

Jack Kornfield erklärt uns, womit wir es hier zu tun haben. Er nennt es „nahe Feinde“*):

  • Der nahe Feind des Gleichmuts ist Indifferenz oder Gefühllosigkeit.
  • Der nahe Feind des Mitgefühls ist das Mitleid.
  • Nahe Feinde der Mitfreude sind Eifersucht und Konkurrenzverhalten.

Ein Buch ist wie ein Baby. Und es ist ein Freundschafts-Lackmustest. Plötzlich erkennst du, wer auf deiner Seite ist. Wer sich für deine Projekte interessiert. Wer es gut mit dir meint, auch wenn er mit dir nicht immer einer Meinung ist.

 

*) Jack Kornfield: Erleuchtung finden in einer lauten Welt. Buddhas Botschaft für den Westen; Arkana, 2013

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Einfach sitzen

Während meines Sommerurlaubs stieß ich in einer Buchhandlung auf ein Büchlein von Thich Nhat Hanh: „Einfach sitzen“ (O. W. Barth, 2016).

522px-Thich_Nhat_Hanh_12_(cropped)Der Autor ist neben dem Dalai Lama einer der angesehensten buddhistischen Lehrer. Er hat in den Vereinigten Staaten studiert und gelehrt, und er hat sich seit dem Vietnamkrieg in den Sechzigerjahren weltweit für Frieden und Gewaltlosigkeit eingesetzt. Dabei ist er in seinem Herzen immer der schlichte Mönch aus Vietnam geblieben, der er schon mit sechzehn Jahren war.

In „Einfach sitzen“ gibt Thich Nhat Hanh uns in lockerer Folge Hinweise zu Achtsamkeitsübungen, die ebenso unkompliziert wie wirksam sind. Seine Kernthese: Du kannst jederzeit und überall die Balance von Körper, Geist und Seele finden, und zwar innerhalb von wenigen Sekunden – indem du dir dein Atmen bewusst machst. Nicht nur im Sitzen, auch in der Bewegung. Ich habe es gestern bei meinem Abendspaziergang ausprobiert. Es geht sehr gut. Und es tut gut.

Foto: Wikimedia

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Das zweite YouTube-Video …

… von meiner Autorenlesung in Bad Neuenahr zeigt das Herzstück der Veranstaltung: Nesthocker, Traumtänzer, Abitur-Fetischisten.

 

zvs-Video Dorint 2 thumbnail

 

Es gibt keinen Vorspann, keine Begrüßung, es geht sofort los …

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen

Das deutsche Abitur ist tot, aber keiner will’s hören oder lesen.

Ein Nachruf

 

In dem folgenden Satz stimmt alles bis auf das Wort „obwohl“:

Es steht nicht gut um die Bildung in Deutschland – und das
obwohl immer mehr Schüler Abitur machen.

Statt „obwohl“ müsste es „weil“ heißen.

 

Der Satz ist der allererste in einem Artikel zur letzten Ausgabe des NDR-Fernsehmagazins „Kulturjournal“. Dreh- und Angelpunkt im Artikel wie auch in der Sendung ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung:

75 Prozent der Abiturienten sind für ein Studium ungeeignet.

Für mich ist das der Totenschein für das deutsche Abitur.

 

In dem Artikel bringt die Journalistin Maryam Bonakdar den Germanistik-Professor Gerhard Wolf ins Spiel:

Die Studie, die Wolf mitverfasst hat, zeigt: Es fehlt an Wissen und Kompetenz. Seine Erklärung: Von der Grundschule bis zur Uni habe sich schleichend eine Kultur des Durchwinkens etabliert. Früher sortierten Schulen nach Leistung aus. Heute solle jeder mitgenommen werden – egal wie gut er ist (…) mehr Bildung heiße in dem Zusammenhang: möglichst viele Abiturienten.

Am Ende des Artikels wird Helge Pepperling von der Lehrergewerkschaft Hamburg zitiert:

Doch warum wehrt sich niemand gegen das Billig-Abitur?

„Alle sind zufrieden“, meint Helge Pepperling. „Die Politik freut sich, dass sie schöne Zahlen veröffentlichen kann, die Eltern freuen sich, weil ihre Kinder super Schulabschlüsse machen, die Schüler freuen sich, weil sie ganz tolle Ergebnisse haben und die Lehrer freuen sich, weil man sie lobt.“

 

Jetzt dämmert’s mir allmählich: Mein neues Buch „Zu viel Schule, zu dumm fürs Leben“ wird möglicherweise kein Bestseller. Abiturwahn … infantile Einser-Abiturienten, die Probleme mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen haben … wer will so etwas lesen oder hören?

Aber gemach. Im Laufe der Jahre habe ich mich vom Sprinter zum Langstreckenläufer entwickelt. Ich habe noch Kraft zum Kämpfen.

Und ich finde fast täglich neue Verbündete – Menschen, die nicht nur lesen und hören wollen. Sie wollen Schule und Bildung in Deutschland besser machen.

 

Kommentare | This page as PDF Drucken (PDF) | Weiterempfehlen