Donald ante portas. Apokalypse Now?

Fast zwei Jahre ist es jetzt her, dass ich mich als Apokalyptiker geoutet habe. Im Februar 2015 schrieb ich zwei Weltuntergangs-Artikel innerhalb von drei Tagen. Es geht weiter. Aber, wie gesagt, nicht mehr allzu lange.

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Erste Szene: Zwei Eisbären sitzen auf einer Eisscholle. Sie trinken Wasser on the Rocks. Sagt der eine: „Was meinst du, wie lange wird es noch Menschen geben auf der Erde?“ Darauf der andere: „Ich bleibe Optimist. Der Mensch, diese Ratte, wird das 21. Jahrhundert nicht überleben. Hat Martin Rees schon vor über zehn Jahren gesagt – eine gute Nachricht für alle Eisbären“. „Na ja“, sagt der andere, „es kommt darauf an, wie die Ratte sich verabschieden wird. Nach einer Verbrannte-Erde-Nummer wird’s ungemütlich für uns“.

Zweite Szene: Ein Klimaforscher und ein Bioinformatiker sitzen im Trump Tower. Sie trinken Trumpagner. Sagt der Klimaexperte: „Was meinst du, wie lange wird es noch Eisbären geben auf unserem (!) Planeten?“ Darauf der andere: „Also, der Roboter, den wir gerade entwickelt haben, sieht einem Eisbären schon zum Verwechseln ähnlich. Er kann stundenlang auf einer heißen Herdplatte tanzen, nur Fische will er nicht fressen“.

Dritte Szene: Weißes Haus, Oval Office. Trump und Putin trinken zusammen Wodka. Auf dem kleinen Tisch vor ihnen liegt ein geöffneter Koffer mit einer schwarzen Metallbox. Trump: „Was meinst du, wie lange wird es noch Chinesen geben auf der Erde?“ Darauf Putin: „Seit wann interessierst du dich für Minderheiten?“ Beide lachen. „Nein, jetzt mal im Ernst, Vladimir. Wenn wir Atomwaffen haben, warum setzen wir sie nicht ein?“

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In wenigen Tagen wird der Präsident der Vereinigten Staaten Donald heißen. Das ist keine Ente. Echt jetzt. Real Donald, nicht Donald Duck.

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