Raus aus der Schule ‚Äď rein ins echte Leben …

… das war¬†das Motto bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2017 durch die Kanzlerin vor zwei Tagen (–>¬†bundesregierung.de).

Ich musste schmunzeln, als ich diesen Slogan las. Er √§hnelt¬†auffallend¬†dem Titel meines letzten Buchs: Zu viel Schule, zu dumm f√ľrs Leben.¬†Nat√ľrlich kommt die Formulierung von Frau Merkel freundlicher r√ľber; sie ist Politikerin und weist den Weg in eine¬†goldene Zukunft, √§hnlich wie damals¬†Helmut Kohl mit seiner Verhei√üung der¬†bl√ľhenden Landschaften. Ich sage: abwarten. Einen Preis verleihen an eine erstklassige Schule ist die eine Sache, das¬†systematische Neugestalten aller¬†anderen zigtausend Schulen in Deutschland eine ganz andere.

Im vorigen Jahr war ich beim¬†Formulieren von Titel und Thesen meines neuen Buchs nicht allzu zimperlich. Ich habe schonungslos¬†die gegenw√§rtige Situation an den meisten¬†deutschen Schulen beschrieben. Aber mein Ziel war stets¬†eine k√ľnftige Verbesserung¬†des deutschen Schulsystems – wozu ich konkrete Vorschl√§ge gemacht habe.

Und jetzt¬†freue ich mich √ľber die Auszeichnung einer¬†berufsbildenden (!) Schule, der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) in Hameln, als beste Schule in Deutschland (–>¬†BILD-Artikel, 29.5.2017).

Lesen Sie den¬†Artikel!¬†An der¬†ESS Hameln wird Fairness und Teamgeist praktiziert. Es werden Projekte gemacht, um Br√ľcken von der Schule zum Berufsleben zu schlagen. In Hameln hat die Zukunft¬†schon¬†begonnen.

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